Die aktuelle Krise bei Volkswagen entwickelt sich zunehmend zu einer industriepolitischen Schicksalsfrage für Niedersachsen. Während der Vorstand massive Einschnitte, Werksschließungen und den Abbau von bis zu 50.000 Arbeitsplätzen prüft, wächst der Widerstand von Beschäftigten, Betriebsräten und Gewerkschaften. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch Bund und Land stärker gefordert sind, die Zukunft der industriellen Standorte aktiv mitzugestalten. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Linken Niedersachsen, Thorben Peters: „Die Beschäftigten dürfen nicht für die Fehler des Managements bezahlen. Jahrzehntelang wurden Milliardengewinne erzielt und hohe Dividenden ausgeschüttet. Jetzt sollen ausgerechnet die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie ganze Regionen den Preis für strategische Fehlentscheidungen tragen. Werksschließungen und Massenentlassungen sind keine Zukunftsstrategie, sondern ein industriepolitisches Armutszeugnis. Niedersachsen braucht keine Abwicklung seiner… Weiterlesen





