Die jüngsten Aussagen des Volkswagen-Finanzvorstands, wonach für das Werk Hannover nach Auslaufen der aktuellen Modelle Anfang der 2030er Jahre derzeit keine wirtschaftlich tragfähige Nachfolgeproduktion vorgesehen ist, verschärfen die Krise bei Volkswagen weiter. Damit steht inzwischen auch der größte Standort von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit mehr als 13.000 Beschäftigten vor einer ungewissen Zukunft. Gleichzeitig fordert der Vorstand weitere Kostensenkungen und verweist auf hohe Produktionskosten. Betriebsrat und IG Metall verlangen dagegen verbindliche Zukunftsperspektiven und kündigen Widerstand gegen einen reinen Sparkurs an. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Linken Niedersachsen, Thorben Peters: „Wer heute erklärt, für Hannover gebe es keine wirtschaftliche Perspektive nach 2030, macht aus einer Managemententscheidung ein angebliches Naturgesetz. Das Gegenteil ist richtig: Ob ein Industriestandort Zukunft hat, ist eine politische Frage. Niedersachsen darf nicht zulassen,… Weiterlesen





